Für ein friedfertiges Miteinander in der Welt

Laternen-Zeremonien haben eine lange Tradition in Japan. Die Menschen gedenken damit ihrer verstorbenen Angehörigen und beten für sie. Dabei ist ihnen auch bewusst, dass ihr heutiges Leben auf dem Fundament des Lebens früherer Generationen ruht. Für Shinnyo-En ist die Zeremonie von dem Wunsch getragen, das Bewusstsein dafür zu vertiefen, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft sind und das Leben aller Menschen miteinander verbinden.

Als Shinnyo-En vor 16 Jahren die erste große Laternen-Zeremonie außerhalb Japans in Honolulu/Hawaii ins Leben rief, stand der Wunsch nach Harmonie in der Welt und gegenseitigem Verstehen im Mittelpunkt. Die Laternen auf dem Wasser ermuntern jeden Einzelnen, sich für ein friedfertiges Miteinander in der Welt einzusetzen – über alle Grenzen des Alters, des Geschlechts, der Nationalität, Kultur und religiösen Tradition hinweg. Das kommt auch darin zum Ausdruck, dass an Shinnyo Laternen-Zeremonien Menschen aller Religionen und Kulturen teilnehmen.


Laternen-Zeremonie in Honolulu/Hawaii

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Das Shinnyo Lantern Floating in Honolulu/Hawaii findet seit 1999 jährlich zum amerikanischen Memorial Day statt, an dem die Menschen in den USA ihrer in Kriegen gefallenen Angehörigen und Freunde gedenken.

In jedem Jahr nehmen mehr als 40.000 Personen ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit und ihres kulturellen Hintergrunds daran teil, beschriften ihre Laternen mit Wünschen für die Verstorbenen, für Familie und Freunde und für die Zukunft und lassen sie ins Wasser gleiten.

Das Bild der 6.000 in der Dämmerung vor Honolulu schwimmenden Laternen geht in jedem Jahr um die Welt.

Der Schauplatz der Zeremonie ist auch geographisch von Bedeutung. Hawaii liegt inmitten des größten Ozeans der Welt und das Wasser des Pazifiks berührt die Küsten von fünf Kontinenten. Hawaii ist daher ein besonders geeigneter Ort, um Gebete und Botschaften auszusenden.


Shinnyo Lantern Floating for Peace

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2014 fand die Shinnyo Laternen-Zeremonie zum zweiten Mal in New York statt.

Am Internationalen Tag des Friedens der Vereinten Nationen und im Umfeld der UN-Generalversammlung setzten auch hier einige tausend Teilnehmer ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit oder ihres kulturellen Hintergrundes ein gemeinsames Zeichen für ein harmonisches Miteinander.

Traditionelle und moderne Tanz- und Musikdarbietungen weltbekannter Künstler sowie die Shinnyo Taiko-Trommler sorgten für ein anspruchsvolles Rahmenprogramm. Bei Sonnenuntergang ließen die Teilnehmer schließlich hunderte mit ihren Wünschen und Hoffnungen beschriftete Laternen ins Wasser des Paul Milstein Bassins und tauchten den Hearst Platz im Lincoln Center in ein stimmungsvolles Licht.


Impressionen